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Zusammenfassung von LL-Inhalt/-Empfehlungen
Neben der ausführlichen Langfassung einer Leitlinie, die über die eigentlichen Empfehlungen hinaus eine ganze Reihe von Hintergrundinformationen zum gezielten Nachlesen enthält, wird zu jeder Leitlinie eine Kurzfassung erstellt. Die Kurzfassung enthält eine übersichtliche, prozessorientierte Darstellung, die sich an typischen Praxisa-bläufen orientiert. Auf einer maximal zwei DIN-A5-Seiten umfassenden laminierten Kunststoffkarte finden sich knappe Angaben zu wichtigen Ursachen, abwendbar gefährlichen Verläufen (den sog. „red flags“,), hausärztlicher (Differenzial-)Diagnostik (Anamnese, körperliche und technische Untersuchungen), Indikationen zur Überweisung bzw. Einweisung, Stufentherapie und Empfehlungen für Patienten. Soweit Studien zu einzelnen Empfehlungen einer Leitlinie vorliegen, wird die „Stärke der Empfehlung“ (A, B oder C) angegeben. Steht in der Leitlinie ein „A“ hin-ter einer Therapieempfehlung, so liegen randomisierte kontrollierte Studien oder entsprechende Metaanalysen vor, die diese Empfehlung stützen. Ein „C“ steht hingegen für reine „Expertenmeinungen“ und somit für das Fehlen guter klinischer Studien. Die Kurzfassung ersetzt als „quick reference guide“ nicht die Langfassung.(19)
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